Informationsabend für Eltern, pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte

Immer App-to-date?! – Fluch und Segen für die „Generation Handy“!

Der Infoabend findet am Montag, 3. Juli 2017 von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr im... weiterlesen

21.05.17 Familientag – Großes Familienpicknick im Stadtgarten

Mit der ganzen Familie gemütlich im Grünen picknicken – das können Sie am Familientag der StädteRegion in Würselen. Im Stadtgarten wird von ein großes... weiterlesen

Flohmarkt beim Cityfest am 30.04.17

Wie jedes Jahr findet beim diesjährigen Cityfest in Würselen auch ein Kinderflohmarkt am 30. April statt. Er wird sicherlich wie in den letzten Jahren eine der großen Attraktionen... weiterlesen

Netzwerk Jugendhilfe / Schule

  


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Steuergruppenprotokoll vom 18.11.09

 

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Steuergruppenprotokoll vom 10.03.10

 

 


 

Das Netzwerk Schule-Jugendhilfe in Würselen ist ein Zusammenschluss Würselener Institutionen aus dem Bereich der Jugendhilfe (Jugendamt Abteilungen ASD und Jugendarbeit), der städtischen und kirchlichen Jugendeinrichtungen, der weiterführenden Schulen (Beratungslehrer, Vertreter Schulleiterkonferenz) und der Schulsozialarbeit. Ziel des Netzwerks ist es, die Kooperation und die Kommunikation der Beteiligten untereinander zu verbessern. Perspektivisch zielt dies ab auf:
  • Bündelung von Energien und Aktivitäten
  • Konzeptionierung und Durchführung gemeinsamer Projekte
Das Kooperationsverständnis der Beteiligten wird dabei getragen von einem partnerschaftlichen Umgang ("auf gleicher Augenhöhe"), gegenseitiger Wertschätzung und der Offenheit für (aus dem jeweiligen Professionsverständnis erwachsende) "andere" Herangehensweisen.
 
Ausgerichtet an klar definierten Zielen und mit Hilfe klarer Absprachen soll ein dichteres Netzwerk entstehen,
  • durch das "problematische" Jugendliche durch das Zusammenwirken verschiedener Unterstützungs- und Kontrollmechanismen nicht so leicht durchfallen und
  • das präventive Angebote entwickelt, die die Entstehung bestimmter Problemlagen verhindert oder bereits frühzeitig auf diese einwirken kann.
Voraussetzungen für die Arbeit an gemeinsamen Zielen sind ein regelmäßiger Informationsaustausch, ein intensiver Meinungsbildungsprozess und die Übernahme von Verantwortung aller Beteiligten. Kooperation wird von den Beteiligten dabei verstanden als ein Ineinandergreifen der verschiedenen Möglichkeiten, Zugänge und Ressourcen.
 
Koordiniert wird die Arbeit des Netzwerks durch eine paritätisch besetzte Steuergruppe. Vereinbart sind regelmäßige Treffen aller Beteiligten, die unterstützt werden durch einzelne Arbeitsgruppen zu Unterthemen.
Zu Beginn der Netzwerkarbeit hielten die Teilnehmer Aktivitäten zu folgenden Themen für notwendig:
  • Allgemeine gesellschaftliche Themen, z.B.
    • Drogen
    • Gewaltbereitschaft
    • Verwahrlosung
    • Armut
    • Lebensräume für Jugendliche in Würselen
  • Problematisches Sozialverhalten von einzelnen Kindern und Jugendlichen in den unterschiedlichen Lebensfeldern (ggfs. auch soziale Hilfestellungen für einzelne Jugendliche).
 
Ideen für konkrete Arbeitsansätze des Netzwerkes:
  • Verstärkte Werbung und Nutzung von Freizeiteinrichtungen (Schulen, Vereine)
  • Erweiterung von Handlungsspielräumen durch fallbezogenen Informationsaustausch (ASD, Schule, Schulsozialarbeit, Jugendarbeit)
  • Projekt Partizipation: Stärkung von demokratischen Ansätzen und Projekten in den verschiedenen Institutionen (Schule, Jugendarbeit, Jugendhilfe)
    Stärkung der SV-Arbeit
  • Zusammenarbeit der Schulen (Schule, Schülervertretung, Schulsozialarbeit)
  • Gesundheits-Prophylaxe (Schulen, Prophylaxe-Fachstellen, Polizei, Jugendamt, Jugendarbeit)
Seit Ende 2006 haben ca. 20 Netzwerk- bzw. Steuergruppentreffen stattgefunden. Hierzu wurden z. T. Fachstellen (Fachstelle für Suchtvorbeugung des Diakonischen Werkes, Kommissariat Vorbeugung der Polizei Aachen) eingeladen, um ihre Arbeit vorzustellen und mögliche Kooperationen abzuklären. Weiterhin wurden aus dem Netzwerk Modelle für die inhaltliche Arbeit am Klassenklima bzw. zum Thema Gewalt entwickelt und durchgeführt.
 
Aus den Erfahrungen der bisherigen Zusammenarbeit und aus einer Befragung der einzelnen Mitglieder des Netzwerkes heraus, hatte sich der Wunsch entwickelt, im Rahmen einer Fachtagung die Möglichkeit zu haben, einmal mit mehr Zeit, in Ruhe und unter methodischer Anleitung anstehende offene Fragen zur weiteren Entwicklung des Netzwerks besprechen zu können. Damit die Netzwerkarbeit nicht zu einem "Noch-ein-Arbeitskreis" verkommt, sondern sich die bereits entstandene positive Kultur der Kooperation erfolgreich weiterentwickelt, sollten konkrete, im Alltag umsetzbare Handlungslinien entwickelt werden. Ausgangspunkt der Überlegungen sollte die Weiterentwicklung einer gemeinsamen Zielrichtung sein, die als Wegweiser für die weitere Arbeit von den Beteiligten genutzt werden kann.
 
Die Fachtagung fand am 27. und 28. August in den Räumen des Bildungswerks Aachen statt. Für die Moderation der Tagung konnte die Stadt Würselen Frau Prof. Dr. Barbara Mettler-v. Meibom (Essen) gewinnen. Als Kommunikationswissenschaftlerin betreut sie verschiedene ähnliche Projekte (u.a. das Thüringer Bildungsmodell - "Neue Lernkulturen in Kommunen"). Unterstützt wurde sie in der Moderation durch Alfons Döhler, Leiter des Bildungswerks Aachen.
 
An der Fachtagung nahmen insgesamt 32 Personen teil, darunter alle Schulleiter der weiterführenden Schulen, ein Vertreter des Landesjugendamtes sowie potentielle Kooperationspartner für ein neues Interreg-Projekt aus den Niederlanden und aus Belgien.
 
Zu Beginn der Tagung wurde von den Teilnehmern eine Visionsentwicklung für das Netzwerk im Hinblick auf die Themenfelder "Werte", "Professionelle Akteure", "Institutionen, Kommune" und "Kinder und Jugendliche" entwickelt. Zu den Themenfeldern wurden folgende Stichpunkte festgehalten:
  • "Werte": Verortung (Heimat); Chancengleichheit; Potentialorientierung; Wertschätzung; Partizipation; Verantwortung.
  • "Professionelle Akteure": Entwicklung einer gemeinsamen Identität; Verantwortungsbereitschaft; Synergie durch Kooperation der verschiedenen Berufsgruppen; lebenslanges Lernen.
  • "Institution und Kommune": Vielfalt und Gemeinschaft; verlässliche Strukturen; positive Kultur; Beitrag leisten zum Ausgleich von Benachteiligten; Chancengleichheit, optimale Ressourcenentfaltung; lebenslanges Lernen; Raumbezug;
  • "Kinder und Jugendliche": Aufwachsen in förderlichem Umfeld (positives soziales Umfeld: nährend, tragend, stabil); Blick auf Ressourcen und Potentiale der Kinder und Jugendlichen; Kinder als Bürger ernst nehmen; Chancengleichheit; identifizieren können (Kommunale Jugendliche); angstfreie lebenswerte Zukunft
Das Netzwerk Jugendhilfe & Schule trifft sich ca. 4 x jährlich zu Netzwerktreffen. Die Netzwerktreffen werden von einer Steuergruppe vorbereitet.