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Montag, 28.09.2009

»Platz für Jugend in Würselen« - Neugestaltung des Bahnhofs in Planung

PDF-DownloadBezüglich der Neugestaltung des Bahnhofs in Würselen, fand am 09.09.2009 das erste Treffen im Rahmen des Planungsprozesses statt.

Hierbei sollen die Jugendlichen stärker in die Planung mit einbezogen werden als bisher. Um bald wieder ein attraktives Angebot von verschiedenen Aktionen im Bahnhof durchführen zu können bitten wir deshalb vor allem um Eure Unterstützung!

In diesem Sinne laden wir junge, engagierte Würselner Bürger und Bürgerinnen ein, zum nächsten Treffen am 31.10.2009 zu erscheinen.

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Protokoll vom 09.09.2009

Protokoll bezüglich der Neugestaltung des Bahnhofs

09.09.2009
Würselen, Bahnhofstraße 165
20:00 h-22:00 h


Anwesend: Hans Brings, Udo Niessen, Andreas Plonka, Claudia Jansen, Lubov Rudnizki, Ella Shvemmer, Silke TammKanj, Vladimir Shikhman, Jürgen Hohlfeld, Herbert Zierden, Harry Haller, Alsfons Döhler, Uwe Oelsen-Fritz, Sonja Gattner, Arlette Depvez, Marita Holper, Sylvia Köhne, Ulf Dressen, Giesela Voigt, Till von Hoegen, Daniela Dickler, Robin Plonka, Eva Lauterbach

Abwesend: Denis Bistritzki, Kevin Neugebauer, türkisch-islamische Gemeinde, Claudia Ages, Stadt-SV

Moderation: Alfons Döhler

Zu Beginn der Gesprächsrunde wurden schon während der Vorstellung, bei der alle Anwesenden auch ihre persönlichen Beziehungen zum Bahnhof darlegten, verschiedenste Motivationsgründe und Ideen zur Neugestaltung deutlich.
An erster Stelle stand vor allem die Notwendigkeit der Einbeziehung und Motivation der Jugendlichen. Zu diesem Zwecke wurde am Ende der Gesprächsrunde entschieden, dass sich die Anwesenden direkt an die verschiedenen Jugendlichen und Zielgruppen wenden um bei ihnen Interesse zu wecken und sie zu motivieren dem nächsten Treffen im Bahnhof beizuwohnen.
Herr Hohlfeld bot sich an in den Schulen und eventuell der SV der Schulen Werbung für das Projekt rund um die Neugestaltung des Bahnhofs zu machen. Herr Rudnizki sollte sich um die russischen Jugendlichen, Frau Tamm-Kanj um die Mädchen und der Verein Gemeinsam Leben Gemeinsam Lernen um die behinderten Kinder und Jugendlichen kümmern.

Die Motivation der Jugendlichen wurde allerdings als problematisch angesehen. So kam der Vorschlag, dass es im Bahnhof schon während der Planungsphase diverse Angebote geben sollte, um die Jugendlichen besser zu erreichen und sie durch ihre nur so entstehen könnende persönliche Bindung zum Bahnhof besser motivieren zu können.
Auch die Frage nach einer sinnvollen Konzepterstellung wurde ausführlich ausdiskutiert. Als endgültiges Ziel wurde die Selbstverwaltung ins Auge gefasst. Allerdings war schnell allen Beteiligten klar, dass eine selbstverwaltete Jugendeinrichtung nicht von vorne herein existieren, sondern erst im Laufe des Entstehungsprozess langsam zu einer solchen werden kann. Dass dieser Vorgang unter Umständen mehrere Monate bis Jahre dauern kann wurde schnell klar.

Es entstand die Idee den Bahnhof und seine Räumlichkeiten als eine Art „Setzkasten“ zu verstehen, den es im Laufe des Planungsprozesses zu füllen gilt. Die Jugendlichen sollen die Möglichkeit bekommen verschiedene Angebote nach ihren eigenen Bedürfnissen gestalten zu können. In der Hoffnung, dass diese gruppenspezifischen Angebote mit der Zeit auch attraktiv für andere Jugendliche werden möchte man so ein breites Feld an offenen Angeboten schaffen.
Um zu garantieren, dass die Planung dieses „Setzkastens“ vor allem von den Jugendlichen erstellt wird, wurde gegen Ende der Diskussionsrunde ein Patensystem vorgeschlagen, bei dem jeweils ein Erwachsener für eine bestimmte Gruppe von Jugendlichen verantwortlich ist, diese unterstützt und motiviert. So soll gesichert werden, dass bei den nächsten Treffen zu Neugestaltung des Bahnhofs vor allem die Interessen und Ideen der Jugendlichen selbst im Mittelpunkt stehen. Die Erwachsenen sollen dann nicht mehr aktiv an der Planung mitwirken, sondern lediglich die Jugendlichen unterstützen und sie unter Umständen in die richtige Richtung leiten.  
Als Mitglieder der Steuergruppe, die während der weiteren Treffen diese unterstützende und leitende Funktion übernehmen sollen wurden Herr Brings, Frau Tamm-Kanj, Herr Plonka, Frau Voigt-Küppers, Herr Shvemmer und ein Vertreter der türkisch-islamischen Gemeinde bestimmt. Neben der bereits genannten Steuergruppe ist es nicht auszuschließen, dass nicht auch an einzelnen Terminen weitere erwachsene Interessenten der Runde beiwohnen können.