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Freitag, 16.10.2009

Protokoll des 1. Steuergruppentreffen zur Neugestaltung des Bahnhofs

08.10.2009
Würselen, Bahnhofstraße 165
18:00h – 19:30h


Anwesend: Hans Brings , Herbert Zierden, Alfons Döhler, Eva Voigt-Küppers, Verena Küppers, Silke TammKanj, Monika Schabon, Claudia Ages, Sascha Peters, Mona Milz, Ella Shvemmer, Daniela Dickler, Eva Lauterbach

Abwesend: Robin Plonka, türkisch-islamische Gemeinde, Stadt-SV

Moderation: Alfons Döhler

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Beteiligten wurde die Motivation und Werbung der Jugendlichen vor allem im Hinblick auf das öffentliche Treffen zur Neugestaltung des Bahnhofs am 31.10.2009 als schwierigster und wichtigster Tagespunkt herausgestellt.
Da die Programmgestaltung des „neuen“ Bahnhofs vor allem von Jugendlichen selbst bestimmt werden soll hatte man sich schon beim letzten Treffen am 09.09.2009 auf ein Patensystem geeinigt, bei dem jeweils ein erwachsener Vertreter für eine Gruppe von Jugendlichen eine Patenschaft übernimmt, sie unterstützt und ihre Ideen und Vorstellungen mit ihnen vertritt.


Eine Bestandsaufnahme der bereits erfolgten Motivationsversuche zeigte, dass die Interessen der verschiedenen Jugendlichen weit auseinander gehen.
Frau Shvemmer hatte sich mit russischen Jugendlichen unterhalten, die sich während ihrer Freizeit oft hinter der Esso Tankstelle in Würselen aufhalten und dort Fußball spielen, und konnte uns mitteilen, dass diese vor allem von Sportangeboten angelockt würden.
Frau Voigt-Küppers und Frau TammKanj haben für den 26.10.2009 einen Termin angesetzt zu dem Mädchen ab der 8. Klasse eingeladen sind, um sich schon einmal vor dem nächsten Treffen Gedanken über ihre persönlichen Ideen und Wünsche zu machen.
Frau Lauterbach führt zur Zeit eine Umfrage durch um die Wünsche, Bedürfnisse und Freizeitaktivitäten von Jugendlichen zu ermitteln. Diese Umfrage bezieht sich auf Schüler und Schülerinnen der 8. bis 10. Klasse an Gymnasium, Real- und Hauptschule und wird voraussichtlich kurz nach den Herbstferien beendet werden.

Nachdem beschlossen wurde, dass die einzelnen Paten sich weiter um die Motivation der Jugendlichen bemühen, wurden erste Vorstellungen zur Gestaltung der Inhalte und Angebote des „neuen“ Bahnhofs vorgetragen.
Die evangelische Kirchengemeinde möchte einen Spielkreis für Kinder, Jugendliche und Familien anbieten, bei dem zum Beispiel auch Turniere stattfinden könnten. Dieses Angebot könnte auch durch seinen Generationsübergreifenden Charakter etwas besonderes werden.
Die Jusos der Stadt Würselen würden gerne einen offenen Jugendtreff, wie ihn die meisten Besuchers des Bahnhofs schon aus früheren Zeiten kennen, durchführen.
Diesbezüglich haben sie auch schon Jugendliche und junge Erwachsene mobil gemacht, die bereit wären sich sowohl an der Planung, als auch an möglicherweise notwendigen Renovierungsarbeiten und der späteren Umsetzung zu beteiligen und sich zu engagieren. Wichtig für diese Jugendlichen wäre es laut Jusos allerdings eine erwachsene Bezugsperson zu haben, die als Ansprechpartner bei Problemen dienen, unterstützen und vor allem auch einen Teil der Verantwortung übernehmen soll.

Was eventuelle Renovierungsarbeiten am Bahnhof betrifft machte Herr Brings den Vorschlag in diesem Punkt mit dem VABW zusammen zu arbeiten, der seinen Sitz zur Zeit im oberen Teil des Bahnhofsgebäudes hat.
Der VABW führt Eingliederungsmaßnahmen für junge Erwachsene für den Arbeitsmarkt in den Bereichen Maler, Anstreicher und Holzbearbeitung durch.
Außerdem entstand die Idee im Bahnhof die Ausbildung zum Erwerb einer Jugendleiterkarte anzubieten und die Jugendlichen während ihrer für diesen Erwerb notwendigen Praxisphase bei anderen Angeboten des Bahnhofs als Hilfskräfte einzuspannen.

Damit sich größere Veranstaltungen nicht ständig überschneiden und eine möglichst große Angebotvielfalt entsteht, wird es vor allem auch wichtig sein Abstimmungen mit anderen Jugendtreffs in Würselen, wie zum Beispiel der KOT St. Sebastian, zu treffen.
Außerdem soll es auch für andere Träger der Jugendarbeit möglich sein die Räumlichkeiten des Bahnhofs für bestimmte Veranstaltungen zu nutzen.

Inhaltlich wurde auf die kommenden Angebote noch nicht weiter eingegangen. Besprochen wurde allerdings eine grobe Altersbeschränkung für die Teilnahme an Angeboten und dem nächsten Treffen am 31.10.2009. Der Bahnhof soll natürlich in erster Linie ein Jugendtreff bleiben. Auch der Kindertreff, der im Moment trotz Schließung des Jugendzentrums im Bahnhof stattfindet, soll selbstverständlich weiter bestehen.
Deshalb sollen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene für den 31.10. mobilisiert werden.
Wenn allerdings das Interesse für Generationen übergreifende oder für andere Altersgruppen ausgelegte Angebote besteht, dann soll sich selbstverständlich darum bemüht werden, eine Möglichkeit zu schaffen diese Angebote trotzdem anzubieten.

Wichtig ist auch die Schaffung von Rahmenbedingungen wie zum Beispiel einer gemeinsamen Hausordnung für alle Beteiligten. Diese soll bei einem der nächsten Treffen festgelegt werden.
Da die Unterhaltungskosten für den Bahnhof von der Stadt Würselen getragen werden müssen, ist es möglich, mit den zukünftigen Angeboten des Bahnhofs zu experimentieren und verschiedene Ideen einfach auszutesten.
Außerdem stellte sich die Frage nach einer eventuellen Trägerschaft oder einem Trägerverein und der endgültigen Finanzierung. Die Antwort auf diese Frage wird allerdings erst im weiteren Verlauf der Umsetzung gegeben werden können.

Des weiteren wurde beschlossen, dass der Schwerpunkt für das Treffen am 31.10.2009 vor allem auf den Angeboten des Bahnhofs liegen soll. Das bedeutet, dass es in erster Linie darum gehen wird die Ideen und Wünsche der Jugendlichen zusammen zu tragen und die Jugendlichen dazu zu animieren, sich weiter bei der Planung, Werbung oder späteren Umsetzung der Angebote zu beteiligen.
Der Workshop am 31.10. wird von Alfons Döhler gemeinsam mit Daniela Dickler, Robin Plonka und Eva Lauterbach geleitet.

Das nächste Steuergruppentreffen findet am Dienstag, 10.11.2009 um 18 Uhr im Bahnhof statt..

Für das Protkoll: Eva Lauterbach